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Bildung · laufend

FIPI-Éducation.
Programmieren und Elektronik zum Anfassen.

Eine zehntägige Arduino-Werkstatt für Jugendliche in Bafang: Grundlagen der Elektronik und Programmierung, angewandt auf reale Probleme vor Ort — von der Wasserstandsanzeige bis zum Solar-Tracker.

Region
Bafang, West-Kamerun
Teilnehmende
40+ Jugendliche
Anteil Mädchen
35 %
Dauer
10 Tage
Status
Session 2025 ✓

Worum es geht.

Informatik ist heute so grundlegend wie Strom oder ein Elektromotor — sie ist zugleich pädagogisches Werkzeug und eigene Wissenschaft. FIPI — Future Engineers and Computer Programming — ist das Programm, das diesem Gedanken in West-Kamerun eine konkrete Form gibt. FIPI-Éducation, eine seiner zentralen Initiativen, gibt jungen Menschen die Werkzeuge dafür an die Hand: Programmierung und Elektronik auf Arduino-Basis, angewandt auf Probleme, die sie aus ihrem eigenen Alltag kennen.

Nach einer längeren Pause fand vom 1. bis 10. Juni 2025 eine neue Session in den Räumen der Université Catholique Jean Paul II in Bafang statt. Wie in den Ausgaben zuvor dauerte der Kurs zehn Tage und versammelte mehr als 40 Lernende im Schnittalter von 16 Jahren — 35 % davon junge Frauen.

Gefördert durch: FIPI-Programm

Was entstanden ist.

Die Teilnehmenden erarbeiteten sich die Grundlagen von Programmierung und Elektronik und setzten sie anschließend in eigenen Projekten um — jedes davon eine Antwort auf eine konkrete, lokale Problemstellung. Am Ende der Werkstatt präsentierten sie ihre Arbeiten der Öffentlichkeit bei einem eigens organisierten Tag der offenen Tür.

  • Wasserstandsanzeige für Wassertürme — Frühwarnung bei längeren Versorgungsausfällen
  • Automatische Straßenbeleuchtung
  • Lichtsteuerung per Telefon und/oder Sprachbefehl
  • Überwachungssystem nach Radar-Prinzip
  • Solar-Tracker zur Optimierung der Stromerzeugung aus Solarpanelen
  • Automatisches Bewässerungssystem
  • Dreistufiges Sicherheitssystem: Sprache, RFID-Karte, Fingerabdruck
„40 Jugendliche, zehn Tage, sieben eigene Erfindungen — jede davon eine Antwort auf ein Problem, das sie selbst kennen."

Was weiter passiert.

Alle Teilnehmenden erhielten zum Abschluss ein Zertifikat, betreuende Fachkräfte ein Attestat d'Encadrement. Eine weitere Session ist in Planung — mit dem Ziel, die Werkstatt fest im Jahreskalender der Universität zu verankern und mehr jungen Frauen den Einstieg in Technik und Elektronik zu ermöglichen.